Sonntag, 24. Mai 2015
ein Traum vor zwei Tagen
ich bin irgndwo
das is unwichtig
es is ein kleiner Käfig, soetwas wie ein Käfig oder is es ein überdachter Korb
mit offener Türe in der Mitte eines Raumes
der Raum is kein Raum es is einfach eine Umzäunung da
um den Korb herum
mit Toren
im Korb schläft ein Bärenjunges
ich sehe es nicht ganz genau da es im Halbschatten im Korb schläft
es ist sehr sehr wichtig dass es seine Ruhe hat
da es ein Bärenjunges ist
ein wildes Tier
und ich will ihm Ruhe verschaffen und die Leute abhalten davon
ich mache die Tore zu
aber immer wieder kommt jemand und stört
ich bin zwar da und kann reden und tun
aber ich habe einfach keine Macht, die Menschen vom Bärenjungen fernzuhalten
ich kann nicht
verzweifelt versuche ich an jedem Ende jemanden aufzuhalten
obwohl im Traum nichtmal viele Menschen vorkommen.
Schlussendlich setzt sich jemand blind auf den Bären, obwohl er merkt, dass er da ist
es ist kein Versehen
es ist Gleichgültigkeit
in der Szene is das, als würde sich jemand auf ein Stofftier setzen.
Das is also nicht schlimm und tut keinem weh
es ist einfach nur ganz schrecklich ignorant.
-
anais
Audrey Hepburn quote
the more there is
the less I want
the more man flies to the moon
the more I want to look at a tree.
Audrey Hepburn
das wunderliche Selbst
Ich kann nicht gehen obwohl ich gesunde Beine habe
ich hab Schmerzen und bin gesund
ich hab Angst vor mir
und jetzt
jetzt
lass ich das geschehen
soll mich die Gänsehaut und der Schreckensschauer durchfahren wenn er will so oft er will
was auch immer er will von mir
das is mein Sturm
gut dass ich alleine bin
soll mein Körper zittern wenn er meint
von Kaffee oder vor Schreck
ja er kann damit weitermachen
ich lasse es zu
Kinderlachen tut weh
Mittagessen gekocht zu bekommen tut weh
das i auf einem Infoschild tut weh
jede fünfte Minute tut weh
an dich denken tut weh.
So sei es.
Mal sehn wohin das führt.
Nein mutig bin ich nicht heute, ich bin nur.
Das is mein Sturm.
Ich lasse mich toben.
Jetz tobe bis ich nimmer kann.
Los!
-
anais
Dienstag, 19. Mai 2015
unter blumen
unter blumen sitzen wir
und erzählen uns vom leben
unter blumen stehen wir
und sie sind größer als unsere ängste
unter blumen kann ich nicht aufhören
ich kann nicht aufhören
dich zu küssen
und du sagst mir
unter blumen
dir geht es ebenso
.
anais
Freitag, 15. Mai 2015
ein Traum heute Nacht
ich bin in der Südsee
am entlegensten Ort
ich sehe Landkarten, sehe die Welt von oben
ich sehe Landkarten die zu gross sind für das Papier
oder zu gross, dass ich es fassen könnte
ich sehe Bezeichnungen von Ländern und Landteile, die ich nicht kenne, im echten Leben
ich sehe das Meer, den Ozean
und ich stelle mir vor mitten darin zu sein
stelle es mir vor damit ich Angst bekomme
Angst vor so unendlich viel Wasser
ich sehe die Erde von oben
und stelle mir vor ich bin dort, in der Mitte eines Ozeans, wo ich zu jeder Seite bis zum Festland noch einen Tag oder zwei bräuchte, um anzukommen
dann sehe ich denn ich suche, ich sehe den entlegensten Ort auf der Welt
und er ist auf der Landkarte bezeichnet mit Weltuntergang
alles Szenen
die zwischendurch kommen
der Traum beginnt damit dass ich auf einer einsamen Insel bin, mehr eine beliebige Figur, als ich selbst, aber absolut menschlich und aus Fleisch und Blut
ich trage kein richtiges Gewand
und ich blicke auf unendliches Meer hinaus, das in wunderschönen Farben irisiert vor meinen Augen, es ist eine einsame, stille Insel am Ende der Welt, kein schlechtes Gefühl begleitet mich, aber ein Mann
und wir lieben uns und wir sind dort
dort wohnen wir
auf einer Insel am Ende der Welt
am entlegensten Ort
Szenenwechsel
ich bin nun erst am Weg zu diesem Ort
ich bin auf einem Schiff, dass durch die letzten stark besiedelten Gegenden dieser Südsee wo ich bin, fährt
ich bin dick eingepackt in warmes Gewand und
ich sehe noch die Nachwehen dieser Welt, die am Thema vorbei lebt
riesige Bankengebäude die aus dem Meer ragen und ähnliches
während ich daran vorbeifahre denke ich daran, wie fehl am Platz das ist und dass ich bald ankommen werde, da wo das alles nicht mehr ist
und ich denke daran, dass die Welt sich ändern muss
aber im Stillen, sie muss langsam ihre Formen verändern und ihre Hüllen wechseln
sie muss sich ändern aber das schonend
denn wir sind hier und wir haben das Recht auf Frieden
und ich sehe vor meinem inneren Auge den stillen, friedlichen Wandel.
Währenddessen fährt mein Schiff an einer Stadt vorbei und ich muss es erst erraten, es ist Sydney, und es geht weiter in den Süden, weiter ans Ende der Welt
wir verlassen die letzten Spuren von Zivilisation, es ist ein großes Schiff, nicht nur ich bin Passagier sondern viele aber ich fühle nur mich alleine.
Wieder sehe ich eine Landkarte vor meinem inneren Auge mit dem Ziel,
es ist südlich von der unteren Insel Neuseelands, und dann auch noch östlich ein ganzes Stück in den Ozean hinein, sehr abgeschieden, aber eine große Insel.
Dorthin bin ich des Weges...
-
Anais
Donnerstag, 7. Mai 2015
leicht machen
weil ja niemandem das Sorgen etwas bringt , oder hilft
weil ja niemandem das Trauern etwas hilft
so kann man auch beim Spielsinn des Lebens bleiben
so kann man sich auch gegen den Zweifel entscheiden, wenn er kommt
ja, man könnte zweifeln, an allem, das is leicht
aber man kann bewusst dagegen entscheiden
so wie ich mich gegen eine alte Freundin entscheide, die längst nicht mehr Freundin ist
und gegen einen Liebhaber, den ich nicht lieb haben kann
so kann ich auch gegen den Zweifel gehen, auch wenn er im Raum hängt
wie eine Faschingsgirlande
ich kann es mir auch leicht machen
ja, das kann ich
ich kann es mir im Leben sehr leicht machen, mit den Wahrheitsentwürfen die ich mir zurecht lege
ich kann es mir leicht machen
und das ist klug
denn es ist unklug es sich schwer zu machen, oder nicht zu erleichtern, wenn man es aber könnte, durch blosse Gedankenwahl,
es ist schlicht dumm, wenn man könnte aber es nicht tut
denn es bedeutet auf der Stelle zu treten
es bedeutet steif zu sein
und nicht im Fluss des Lebens
denn was macht das Wasser?
es bahnt und sucht sich den Weg des geringsten Widerstandes
um fliessen zu können
Wasser muss fliessen
wie Leben
es geht dahin wo es fliessen kann
es macht es sich leicht
es verweigert nicht den Weg, weil es meint: es dürfe jetzt nicht so einfach fliessen
so würde es sich vom Leben trennen, das Wasser
so starr feststecken dürfen wir auch nicht
wir Menschen müssen fliessen wie Wasser
dahin wo es leicht geht
wir dürfen es uns leicht machen
denn es ist ja auch so, mit dem Wasser:
während es mühelos dahinrinnt, wo es rinnen kann
wirkt es unmerklich mit steter Kraft, aus seiner Schnelligkeit des ungehinderten Flusses heraus resultierend, in die Tiefe, so sehr, dass es mit der Zeit sogar Stein formt
es ist also sich geradezu wahllos anpassend
und zeitgleich beständig eisern in seiner Wirkung
und ganz in seinem Element.
Ja, Sorge erfüllt keinerlei Sinn
der Zweifel kann in der Ecke stehen gelassen werden als ungebetener Gast
während man alles tut, um es sich leicht zu machen.
-
anais
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SATT
MAN SOLL DIE KINDER SATT MACHEN
SATT VOR LIEBE
MACHT DIE KINDER SATT VOR LIEBE
VERKÜNDET ES IN SCHULEN UND MINISTERIEN
MACHT ES ZUR ÖFFENTLICHKEITSARBEIT:
KINDER SATT ZU MACHEN VON LIEBE
ES GIBT HIER OHNEHIN KEINE AUFGABE AUF DIESER WELT, MAL EHRLICH
UND BESONDERS DIE BUBEN
UMARMT UND KÜSST DIE BUBEN OHNE ENDE
OHNE ENDE
ICH TUS GERN
-
anais
Samstag, 2. Mai 2015
seit wir herausfanden
dass alles passieren kann ...
and now I know the truth
that anything could happen
anything could happen
seit wir herausfanden
dass alles passieren kann
kann uns nichtsmehr halten, nur Euphorie
auf von gelben Blüten gesäumten Pfaden
Gelbe Blüten säumen unseren Weg
deinen und meinen
wir folgen jedem Impuls
stellen uns weiss in weiss aufs Schachbrett
stellen neue Regeln auf
sitzen auf Stühlen und lachen an Fremden vorüber
folgen jedem Impuls
nur dem Guten
das goldene Zeitalter
bricht an
du siehst Schatten sich ziehen
zurück, zurück
Liebe wird das Ereignis sein
darum weiß ich was ich weiß
wir legen uns in Schneeweisse Betten
um am Morgen in Wäldern zu erwachen
weil die Welt ist was wir machen
und du und ich
auf von gelben Blüten gesäumten Pfaden
können endlich wieder wir sein
können endlich wieder Heim
in gold getauchtem Licht
umhüllt
dort sind wir umhüllt von Gold
unantastbar
Helden.
text anais
in einer neuen Ordnung trafen wir uns ...
er fragte sich still, und sie dann laut, warum sie so viel weine.
sie sagte mittelleise, sie müsse für zwei weinen, und dass der mond eine bestimmte phase hätte.
sie fragte dann, warum er so viel leiden musste.
und er erwiderte, dass er für zwei leiden müsse, und dass er noch nicht ganz verstanden hatte.
so waren sie sich, als der abend kam, einig
dass teilen zusammenführt
und als sie gingen
war beiden klar
das konnten sie auch am selben weg
und
dass man ihnen ja vorausgesagt hatte, es käme eine neue ordnung auf sie zu.
-
Anais
pic: google/wald
Mittwoch, 15. April 2015
Freitag, 10. April 2015
rise now fighter
rainbows lawyer
crystal fighter
stand the trial
stand the trial
hold up your lighter
against the sky
and mark your kingdom here
you are riser
emerge now higher
who's the evidence?
of this battle
that you won now
- you and noone else
rainbows lawyer
fighter
fighter
pride will take you
to the end.
_
Anais
Montag, 6. April 2015
Donnerstag, 2. April 2015
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