Güldene Scheiben glänzen am Rande deiner Welt wollen dir vorgaukeln sie seien Satelliten um dich herum bestellt güldene Scheiben glänzen am Rande deiner Welt lass dir nichts erzählen auch wenn es dir gefällt. - November 2013
und ich finde meinen Weg von allein -ich muss nichts sein- wie ein Irrlicht welches nur in seine Quelle zurückstreben kann dabei bei genauerem Blick nicht jemals tatsächlich zu irren begann den Tod nehme ich mir zur Seite wie schon Krieger zuvor ich vereint mit diesem Geleite tauche den mir ureigenen Schatz aus der Tiefe empor der da heisst Freiheit von Angst und Zwang mit einem Herzen gefasst in Rubin und geweiht vom allerersten, heiligen Klang so sang der Himmel mir sein Lied als ich damals noch starkes Glied einer Kette war und mein Seelenlied über allen Welten klang und ich finde meinen Weg muss nur meine Flügel aus den Wellen wühlen das Meer soll meine Augen klarspülen ich sitze im Weltende an einem Steg und höre Stimmen singen: ich finde meinen Weg. November 2013
dunkel der Raum ausserhalb von mir und ich ziehe mich gleichmässig in mich selbst zurück jederzeit bereit aufzustehen und im dunklen Raum der um mich im Geheimen wirkt erkenne ich wenn ich tief genug hineinsehe Laternen leuchten die von Unschuld geführt sicher den Weg nach Hause finden. - November 2013
Nie sah ich einen so schrecklichen Raum der vergoldet war mit den Goldzähnen der Frauen, die dich einst liebten. Und der blaugraue Geruch von modernden Herzen hängt an deinem Gewand. Der Tod sitzt in deiner Aura Der Tod ist dir auf den Schenkel gemalt Der Tod ist deine Gegenwart nie sah ich so jemanden wie dich. Die Frauen die dich liebten sind westwärts gezogen mit dem Sonnenuntergang ich ziehe nach Norden - so bin ich gleichweit von auf und ab an einem kleinen, warmen Ort am entlegensten Pol um meine Seele zu heilen denn ich verfolge illegitime Muster die mich aufbrechen und mein Innerstes den rauen Gezeiten offenbaren und ich muss zusehen, dass ich regelmässig Heilung finde bevor ich verblute. Ich muss mich in neuen Mustern bewegen lernen wenn ich überleben will ich muss Orte überzeugen mich einzulassen, an welchen genau meine Lieder durch alle Gassen hallen diese Orte. Ich habe solange in den Abgrund geflirtet bis ich mich in ihn verliebte obwohl ich bescheid wusste und nun ist mein Herz dort unten am Grund so weit weg von mir dass ich nicht mehr weiss wie ich um es weinen kann. Ich kann es nicht mehr spüren hoffen kann ich nur ausschliesslich hoffen dass Raben es finden und als Ganzes verschlucken und mit der Jahreszeit richtung Norden tragen genau dahin wo ich bin und es mir vor die Füsse legen weil auch sie nicht wissen wohin damit. Ich gehe, treibe mich selbst an nicht unbedingt weil ich möchte sondern weil ich manchmal weder ein noch aus weiss und meine Beine sich automatisch bewegen. Ich muss mich in neuen Mustern bewegen lernen wenn ich geliebt werden will. Wenn ich lieben will, muss garnichts passieren denn ich sehe Schönheit in den mattesten Augen ich sehe Potenzial in den schwächsten Flammen und ich spüre den Kampfgeist auf den hoffnungslosesten Posten was mich dazu treibt Schlachten um bereits eingenommene Männer für mich zu entscheiden nicht aber dazu führt, geliebt zu werden. Nur lieben, das kann ich immer und überall auch mit zersprengtem Herzen macht das nicht einen Krieger aus? einen wie mich? Nie noch habe ich etwas wie dich gesehen Der Tod sitzt dir im Nacken wie ein ausgetrocknetes Tier warum bist du bei mir? du ziehst deine Kreise um meine Person und willst mich doch nie berühren mein Herz hast du schon wenn´s die Raben mir nicht heim tragen dupliziere ich es eben ein 12. Mal. Meine Zunge erinnert sich an den Kuss mit dir und mein Herz an den Schuss - und meine Zunge tastet zu meinem Goldzahn und ich denke deine Räume sind bereits im Überfluss verkleidet. November 2013
du gibst mir nichts ich danke dir für diese Ruhe meines bewegten Herzens mein ständig bewegtes ständig nur wollendes, schmerzendes Herz du legst ihm die Zügel an du verweist es zurück in eine Art Realität auf einen gleichmässig kleinen Platz fernab von der Schönheit der Phantasie fernab vom Streben nach mehr bis man nichts mehr will, ausser starren an eine Wand nichts nicht wenig und nicht viel du nimmst mir den Schmerz du nimmst mir das Leben 2006 my first love
… Richtiger beginnen diese magischen Wunder-Nächte bereits am Vorabend zum 21.Dezember - also zurWintersonnwende, bzw. am St. Thomastag. Die Rauhnächte existieren in der Überlieferung und im heimischen Brauchtum seit langer Zeit und kommen aus germanischer Tradition. Sie werden als symbolische Tage des Übergangs - wie z.B. vom Leben zum Tod und umgekehrt (Neu- und Wiedergeburt) gesehen - also auch als eine Art Zeit der Sühne, der Auf- oder Abrechnung über die Taten des vergangenen Jahres (Lebens). An diesen Tagen soll man sich besinnen und wenn nötig läutern, aber auf jeden Fall eine Neubestimmung oder weiterführende Pläne für das neue Jahr (Leben) finden. Natürlich ist vor allem auch die Nacht vom 24. auf den 25.12. besonders heilig und bedeutungsschwer. So können in dieser Nacht die Tiere zu uns sprechen. Und: In dieser Nacht sind Rituale und Orakel, die mit Glück und Geld zu tun haben, besonders sinnvoll. Die Nacht vom 31.12. zum 1.1 hat die stärkste Wahrsagewirkung - und auch sie hat (so wie die Thomasnacht) mit Liebe, Ehe, Familie zu tun. Die Nacht vom 5. zum 6.1. ist dann besonders wichtig, um Überflüssiges, unnötig Altes oder Belastendes aus dem vergangenen Jahr endgültig abzuwerfen. Daher soll man auch spätestens am 6. Januar jede Weihnachtsdekoration, den Christbaum usw. entsorgen. Die bösen Geister der Vergangenheit kann man in dieser Nacht gut vertreiben und gleichzeitig gute Kräfte für das Neue Jahr beschwören. In dieser letzten Rauhnacht soll man eine Zeitlang alle Fenster öffnen, die bösen Geister hinaus schicken und die guten herein bitten. Die Bezeichnung Rauhnächte kommt von rauh (wie wild), von Rauch oder Räuchern und von pelzig - damit ist das Aussehen der bösen Geister gemeint. Man nimmt an, dass diese Tage früher 'Rauchnächte' hiessen. In all diesen Nächten sind die Geister besonders aktiv und tapfere Menschen ziehen hinaus, um die bösen von ihnen zu vertreiben (was wieder ein Symbol für die eigene 'böse' , bzw. unpassende oder falsche Ausrichtung ist). Zu Hause wurden früher diese Dämonenrichtiggehend ausgeräuchert - also mit Räucherwerk, magischen Handlungen, Brandopfern oder kleinen Feuern im Garten. Aber auch später passten diese mystisch-magischen Tage ins Bild, denn zur Weihnachtszeit sollen nur gute Geister um uns herum sein und wirken.In diesen Nächten ist alles besonders wirkungsvoll, was mit Zauberei, Orakeln, Kartenlegen und vor allem mit unseren Träumen zu tun hat. So soll man in dieser Zeit möglichst oft diese Rituale, Befragungen und ähnliches ausüben. Aber vor allem soll man sich jeden Traum dieser Nächte gut merken und am besten aufschreiben, denn viele dieser Träume werden wahr, enthalten eine wichtige Botschaft oder geben bildhaft eine Antwort auf ein schwieriges Problem. www.orakelimweb.de
Mohn streuen auf ihre Wege auf dass sie meine Träume hege auf dass ich meine Talente pflege achten in mich selbst hinein nur mir gilt ja und dir gilt nein 12 hab ich Zeit alles abzustreifen was mich klein hält und um zu begreifen die Türen zu die Fenster auf Dämonen zur Ruh mein Herzschlag nimmt wieder seinen Lauf. - Anais
SIE guck, nüchtern gesehen ham wir null Ahnung von der Zukunft, und was sein wird, nüchtern gesehen weiss ich nur - kann ja nur für mich sprechen - dass du mich glücklich machst, mir gibst was ich nie noch hatte, mir sehr gut tust, mich sehr faszinierst und ich am liebsten mit genau jemandem wie dir zusammen wäre und tatsächlich mich andere Männer noch nie so sehr nicht interessiert ham; weiters weiss ich, das mit dir fühlt sich sehr sehr schön an, immer wieder, auch nach Streit, und dass ich dich, sobald es gut passt und wenn das noch ein Jahr dauert, einmal treffen möchte um das genauer zu ergründen. Das is so was ich nüchtern sagen kann. nüchtern betrachtet bis du das beste was mir bis dato passiert is nüchtern betrachtet komm ich nicht recht ausm staunen raus darüber, so einen menschen wie dich getroffen zu ham ER nüchtern betrachtet bist du echt anstrengend und machst mich zeitweise wahnsinnig, aber wills nicht missen müssen nüchtern betrachtet bekomm ich manchmal echt Schiss wenn wir streiten, und ich glaube alles is hin, aber offenbar is es nie hin und ich denk das is vl, nüchtern betrachtet, einfach Beziehung nüchtern betrachtet hast du da wohl recht, nüchtern betrachtet bestehst du aus Fehlern und nüchtern betrachtet is genau das das, was ich an dir so mag nüchtern betrachtet is was du mir gibst ein Schlag nach dem anderen der mich mit mir Selbst konfrontiert und ohne dies könnte ich in Ruhe ungeschlagen auf der Stelle treten und nicht wachsen nüchtern betrachtet könnte ich 24h, mindestens 1x täglich mit dir ficken, weil nüchtern betrachtet bin ich sexuell abhängig von dir :D nüchtern betrachtet habe ich echt das Gefühl, dass jede Zelle meines Körpers mit deinem Namen beschrieben is und dir gewidmet is - und ich MEINE nüchtern betrachtet nüchtern betrachtet … macht mich das irgendwie ziemlich an daher habe ich nüchtern betrachtet wirklich zum ersten Mal in meinem Leben Ekelgefühle bei der Idee von Intimität mit Anderen als dir vor dir war ich ein trotziger kleiner Junge mittlerweile … werd ich ein Mann durch dich ich werde meine Untiefen noch ausloten und mittiger werden ich begleite dich, da drin is es bestimmt sehr unordentlich du machst mich sprachlos, du bist mein Gefährte und ich deine Gefährtin, wenn ich dich zum Mann mache, machst du mich erwachsen so nüchtern betrachtet liebe ich dich nüchtern betrachtet is das hier Liebe ja denn Liebe ist leise ich hab alles hier, ich fühle mich nichtmal als ob ich überhaupt warte, nüchtern betrachtet
* Verlustängste gekoppelt mit * Vertrauensproblemen * Entscheidungsprobleme / an sich und für etwas * Zerrissenheit * Verlassenheitsgefühle und Ausgrenzung * Zugehörigkeitsfrage * Abgrenzung und Bedürfnissäusserung * Gutes/ was ich will verdienen * Selbstwert * Selbsthass - Anais
Ich war immer ein Einzelgänger, so hat alles schonmal begonnen, Prägungen und Erfahrungen und einfach das wie die Würfel fielen. Einzelkind, keine Kinder am Spielplatz als ich bei Omi aufwuchs, Nachmittags. Und dann war ich immer gerne für mich und auch gerne hab ich mich abgehoben von der Menge, stand nie im Mittelpunkt aber irgendwie war ich der bunte Punkt am Rannd - und darauf hab ich bestanden. Für mich. War nie teil einer Gruppe und wollte das auch nicht, mich hat ja auch nie eine Gruppe von den um mich sich gruppierenden irgendwie gereizt. Also hab ich lieber nur zu mir dazugehört. Mich dann als 16-Jährige gerne auch durch meine Kleidung abgehoben vom Rest. Offensichtlich anders gekleidet zu sein als der Rest meiner Schule - nämlich ganz schrill und bunt - gab mir ein Sicherheitsgefühl. Und scheinbar war ich auch immer aus meiner ganz natürlichen Art heraus, irgendwie anders und anders ausgerichtete, anderer Meinung. Ich meinte das als Kind nicht böse und hab das auch nicht mit Absicht getan. Aber dass ich meine Bedürfnisse äusserte, nämlich gerne dies oder das täte, löste bei meinem Onkel wenn ich zu Besuch war einige Tage, immer Disharmonie aus. Ich sagte was mir in den Sinn kam und wonach mir war, ich muss noch ein Volksschulkind gewesen sein - und wurde sehr schroff ermahnt dass ich nicht ständig etwas anderes erfinden soll was ich will und dass ich natürlich - wie sollte es anders sein - immer das will was die anderen nicht wollen - und es wurde mir unterstellt mit Absicht so zu sein. Um andere zu nerven. Ich war leider sehr einschüchterbar. Da gab es keine Rebellion. Auf Fotos aus dem Kindergarten fällt mir regelmässig auf, dass ich in der Gruppe der Kinder die alle nach vorne zur Kamera blicken, seitlich sass und nur so über die Schulter zugewandt war. Ich denke nicht dass das Berechnung einer 5 Jährigen ist. Ich war eben so. Jedenfalls habe ich keine Gruppenzugehörigkeit gebraucht als Teenager um mich zu finden oder meine Identität. So ging das weiter bis ich mit 23 langsam ins Grübeln kam ob ich nicht doch irgendwo dazugehören möchte. Warum ich das plötzlich dachte habe ich nicht recht verstanden - zu der Zeit hatte ich intensive 1,5 Jahre in der Clique meiner besten Freundin hinter mir die ich fast jeden Tag genossen habe, bis ich an einem anderen Punkt angekommen war als die alle. Darüber musste ich oft nachdenken. Warum ich mich so gut fühle alleine. Im Sommer als Schüler hatte ich Bammel vor dem Anruf von Freunden, da ich wusste sie haben jetzt Zeit - ich wollte aber alleine sein. Und regelmässig nach intensiven Tagen mit Freunden, da war ich knapp 20, empfand ich das anschliessende Alleine sein als unerträglich - wobei ich zu dem Treffen davor nur mit grossem Widerwillen ging, jedes Mal. Mich danach aber wieder zu finden in mir selbst wenn ich wieder mit mir war - war enorm schwierig. Ich liebte die Zeiten mit mir alleine. Ich hatte ständig Ideen was ich tun kann. Viel lesen, viel kreativer Ausdruck. Oder einfach Musik hören und Pfefferminzschokolade naschen und dabei alle Hauptstädte aller Länder aufzuschreiben aus meinem Taschenatlas - oder auch die kanadische Landkarte aufzeichnen. Ich war selig mit mir alleine. Meine Mutter fragte mich dann eines Tages, da war ich 14 oder 15, ob ich denn nicht einmal ausgehen wolle wie die anderen auch. Sie hatte Glück mit mir - keine Sorgen keine Regeln - die hab ich nicht gebraucht. Ich war fast ausschliesslich alleine bis ich 19 war. Mein erster Freund mit 19 liess mich mich selbst komplett verlieren. Ich konnte mich selbst gar nicht mehr aufspüren wenn ich einmal alleine war - und wusste gar nichts mit mir anzufangen - fühlte mich von einem schwarzen leeren Loch erfüllt ohne Ihn - und mit ihm nur abgelenkt aber nie gut. Nach ihm als ich 21 war, folgte die Sturm und Drang Zeit zumindest erstmal für ne Weile, wo ich ziemlich aus mir heraus ging und Erfahrungen machte die die Meisten schon seit 5,6 Jahren hinter sich hatten. Das war eine besonders gute Zeit - mit den falschen Leuten. Bei meinem nächsten Freund achtete ich schwer darauf nicht wieder in das zu verfallen was ich mit meinem ersten erlebt habe. Ich stellte auch tägliche Kommunikation ein - zu viel. Er selbst war aber ebenso wenig interessiert daran mich öfter als 1 bis 2 mal in der Woche zu sehen und obwohl wir uns sehr sehr mochten - war man irgendwie satt nach 2 Tagen. Ich dachte das ist so weil so bin ich eben. Im Grunde folgten dann 5 Jahre in welchen ich keine Beziehung haben wollte, so garnicht, und mich sexuell nur verschwendet habe an die männliche Welt - mit den falschen mein kostbares Wesen geteilt habe. Ich könnte das bedauern aber das ist bei vermutlich jedem Menschen einfach genau das, wo man eben durch muss, ob mehr oder weniger. Bis ich beschlossen habe zum ersten Mal in meinem Leben in eine echte reife Beziehung zu einem ebenso reifen Mann treten zu wollen - obwohl er noch nicht da war - und mich erst wieder hinzugeben wenn ich von diesem Mann auch hörte und spürte, dass er denselben Ernst der Sache will. Kein belangloser Müll mehr. Der blinde Sturm und Drang ist vorbei. Ein Glück. War ja lustig aber rückblickend auch anstrengend. Ich also in Beziehung zu einem anderen Menschen, einem Mann, meinem Bis-zu-einem-gewissen-Grad-Gegenteil in Seele und völligen Gegenstück in Körper. spannend, wunderschön, herausfordernd, beängstigend, erweiternd. Ich Einzelgänger. Zu wem besser als zu einem Ebenso-Einzelgänger - der ein verblüffendes Verständnis von Miteinandersein an den Tag legt und mich mindestens jeden zweiten Tag in Staunen versetzt - und ne Ohrfeige mindestens einmal die Woche erteilt. Für die ich jedes Mal dankbar bin und tatsächlich jedes Mal hoffe, es wird ihm nie zu blöd. Das ist lernen deluxe für sich selbst und wachsen deluxe. Das is in Verbindung treten und lebendiges Beziehung-führen. Ich, gewohnt alleine am Besten zurecht zu kommen. Klar musste das eines Tages kommen - ich wollte immer eine Beziehung - nie aber mit den Männern so wirklich die ich bis dato kannte. Und nie so dringend, dass ich mich selber vernachlässige dabei. Nie das Bedürfnis gehabt mir selbst aus dem Weg zu gehen. Und das was jetzt passiert mit diesem Mann ist wie Formen. Erschaffen. Und es ist Zugehörigkeit - zum ersten Mal. Und es ist Vertrauen - zum ersten Mal. Zum ersten Mal einem Mann vertrauen. Einem Mann vertrauen - das hab ich noch nie. Vielleicht weil ich mich von Papa verlassen gefühlt hab und in eine viel zu frühe überfordernde Rolle von Verantwortung gedrängt fühlte. Verantwortung mit 4 Jahren für beide meine Eltern, die, wenn ich nicht bei ihnen bin, nicht gut überleben können - in meinem 4-Jährigen Weltverständnis. Und wie aber bei beiden sein, wenn sie sich getrennt haben? Nur indem ich mich wenn schon nicht körperlich, innerlich zerreisse. Und dann ein hin und her von Mama zu Papa und zurück in dem erdrückenden Gefühl sie beide retten zu müssen - an einem einzigen Nachmittag. Ich war 4. Mir war das alles zu viel. Und Entscheidung bedeutete Verlust und Schmerz und Verletzung Entscheidungssituationen an sich bedeuteten höchsten Stress. Diese diffusen Gefühle sind bis heute da. Auch wenn ich das lokalisieren kann mittlerweile. Und dann die Entscheidung für einen Mann. Einen den ich mir ausgesucht habe und der sich mich ausgesucht hat. Und plötzlich hab ich ein neues Lieblingswort und Ziel, auf englisch am Besten: commitment - Zusage, Hingabe, Bekenntnis, Verpflichtung, voller Einsatz. Dazu war ich noch nie in meinem Leben Fähig bis dato. Zum ersten mal entscheide ich mich dafür, die erste Zusage in meinem Leben passiert für eine Beziehung. Ein guter Schritt. Klar, die ersten und damit wackeligen Schritte. Aber ich geh und ich geh weiter. Und dann die Angst. Verlustangst. Kenn ich schon, schon lange, gerade hier ist sie aber am Schwächsten, obwohl sie am Stärksten sein könnte weil ich noch nie so sehr ja gesagt habe. Aber sie ist geschwächt die Angst durch das Vertrauen, und verschwindet zuweilen völlig von der Bildfläche. Weil ich vertraue - zum ersten Mal. Zutiefst. Einem Menschen der pur und echt ist. Und immer wieder hüllt mich Bewunderung ein, wie ein Mantel. Für diesen Mann und das was er sagt und das was ich empfinde und das was er aus mir rausholt. Und dann Sorgen. Ich glaube ja an Hokus Pokus, und nicht daran, dass all der Hokus Pokus nichts weiter als das ist. Und Astrologie und Karma-astrologie und Tarnt und Zahlenmystik. Ich bin im Zeichen des Widders geboren und habe eine starke Fisch und Schütze Betonung in meinem Horoskop. Der Widder ist das Ich, das Ich will, das Ego auch unter anderem und der Einzelkämpfer, der harte Schädel durch die Wand und das Feuer, die männliche Energie, Phantasievoll und Romantisch aber auch schnörkellos und ohne Blatt vor dem Mund, direkt und harsch, unvorsichtig und grob. Das sind Teilaspekte von mir, die von völlig gegenteiligen Aspekten ausgeglichen werden und auch ergänzt werden. Zu denken gab mir dann, als ich meinen Mondknoten im Horoskop karmisch analysierte, und da stand, dass Menschen mit meinem Aspekt sich weg vom Wir hin zum Ich bewegen auf ihrem Weg des Lernens, ich mich also hin zum mich selbst fühlen, weg vom miteinander. Und dass solche Menschen vermutlich nie eine gute, anhaltende Beziehung führen werden. Und ich voll konfrontiert in meiner Sorge um ein Leben in Partnerschaft - weil ich alleine sein kann aber nicht WILL. Weil ein Leben nicht zum alleine verbringen gedacht ist, als Mensch. Das sagt die Logik schon - Menschen sind nicht hier um alleine zu sein, weil sonst gäbe es weltweit nur einen. Das ist widernatürlich. Und Frauen und Männer sind nicht umsonst ein körperliches Ergänzungsstück voneinander - und die Ansicht dass man nur zusammenkommt um sich fortzupflanzen und dafür im besten Fall als Mann möglichst vielen Frauen seinen Samen ins Gesicht drücken muss um was weiss ich was zu sichern, Machotum oder Eierschaukelei - ist eine vormittelalterliche Ansicht. Gerade eben erst in einer Zeitschrift gelesen: es gibt sehr viele Tierarten die monogam leben WEIL diese sich so gut sexuell und auf die Zyklen des Weibchens einstellen, und die gemeinsame Sexualität so gut einstudieren, dass diese mehr nachkommen zeugen können und dies auch sicherer bewerkstelligen können, weil sei wissen wie es geht. Ich glaube also und wünsche eine monogame, lebendige, fruchtbare Beziehung zu einem Mann. Auch weil ich mittlerweile überzeugt davon bin, dass man selbst erst wird und wächst und heilt durch eine Partnerschaft die lebendig und positiv gelebt wird. Und natürlich bin ich nicht hier um ewig auf der Stelle zu treten. Wozu denn? Ich bin hier um zu wachsen und zu werden. Alles was ich dazu brauche im alleine mit mir erleben und leben - will ich mir geben. Das habe ich auch und das tue ich noch. Alles was ich dazu brauche durch Gemeinsamkeit und Austausch und Kommunikation, will ich mir geben. Und das tu ich und werde ich noch. Aber alleine sein ist nicht das Ziel und nicht das Einzige was vorne treibt und ganz werden lässt - und ich wage zu behaupten es ist eine verpasste Chance sich selbst zu treffen. Und das wäre das grösste Versäumnis. Und reicht nicht schon dies? : JA, ICH MÖCHTE EINE TIEFE BEZIEHUNG ZU EINEM MANN LEBEN. Ich denke das genügt. Und das schaltet jedes 'Karma' aus. Denn ich entscheide und mein is der freie Gestaltungswillen. Die Astrologie sagt auch bezüglich Karma, dass es immer wieder Menschen gibt, die ihre karmische Aufgabe in dem Leben nicht erfüllen, die von ihren Aspekten in ihrer Radix angezeigt werden, weil sie dies einfach umgehen, es ist ihre Entscheidung, und im nächsten Leben wartet diese Aufgabe eben erneut auf sie, dies sind meisst sehr schwierige Themen. Also auch das besagt - es gibt keinerlei Vorhersage die über mich richtet und unumstösslich herrscht. Also warum die Sorge um das nicht in Beziehung sein dürfen? In meiner Familie leben fast nur Menschen die in keinen bis schlechten Beziehungen leben, und diese waren meine Vorbilder. Es geht um Selbstwert und damit um die Frage ob ich verdient habe was ich will und ob ich verdient habe was schön ist. Woher kommt diese Frage nach ob ich denn darf? Ob ich verdient habe? Zumindest kam mir gestern eine fette Offenbarung. Ich bin schwerst konfrontiert in meiner Beziehung mit dem Thema Abgrenzung und meine Bedürfnisse achten und äussern. Nun sind da bereits so viele Gespräche und Erkenntnisse gefallen - ich habe so verstanden - und immer noch ist es das ums verrecken schwierigste auf der Welt für mich, Worte zu äussern, zu sagen was ich brauche und nicht will. Ich sehe das Problem ich bin dabei ihm zu begegnen - und immer noch liegt es mitten in mir drin wie ein viel zu grosser, klebriger Brocken. Ich weiss ich werde ihn abtragen, das ist der einzig mögliche Weg - aber ich bin so verblüfft wie enorm schwierig das ist für mich, trotz Bewusstheit darüber. So verblüfft, dass ich plötzlich verstand warum ich hier bin, in diesem Leben. Mindestens um DAS endlich zu lernen, weil es so eine Megaherausforderung ist, dass es eine Uraufgabe sein muss, wegen der ich hier bin. Das ist ja nicht umsonst auch das elende Grundthema meiner ganzen Familienmitglieder, ausgehend von meiner Grossmutter. Und das führte mich zum Flash: Ich bin hier um zu lernen meine Bedürfnisse sicher und direkt gegenüber den Bedürfnissen von anderen abzugrenzen und zu vermitteln, sie mir zu sichern. Das spüre ich als essenzielle Lernaufgabe, weil ich andernfalls untergehe mit mir selbst und in weiterer Folge vielleicht sogar krank davon werde. Selbst wenn nicht, ich sehe die passive Aggressivität an der meine Grossmutter tagtäglich förmlich erstickt, die sie bedrückt ihr ganzes Leben lang und all die damit einhergehende ständige Unzufriedenheit - weil sie die Überzeugung lebt Bedürfnisse gar nicht erst leben zu dürfen. So bin ich nicht, aber dennoch kann ich noch viel mehr ich werden. Und das ist eine grosse Lernaufgabe die notwendig ist und das sehe ich daran wie schwer mir das fällt. Das ist mein Thema - andere Menschen schaffen das nämlich mit links und musste da nie etwas lernen. Und da wurde mir plötzlich klar - wenn das der Grund ist warum ich hier bin und lerne in diesem Leben - dann bedeutet dies zwangsläufig, dass ich in einer engen Partnerschaft leben muss - denn wo diese Problematik am Meisten aufbricht und mich zum Kampf und zur Stellungnahme auffordert - ist im Angesicht meiner Beziehung. Ohne diesen Mann - ohne ein mir nahestehendes Gegenüber zu dem ich eine enge Beziehung lebe - würde ich nie diese Tiefen des Themas Abgrenzung und eigene Bedürfnisse erleben. Alleine in einer Hütte im Wald muss ich mich nicht äussern und nicht abgrenzen. Im Grunde kann ich mich alleine in einer Hütte im Wald nicht kennenlernen und weiterentwickeln. Letztlich geht es aber beim Thema 'meine Bedürfnisse mitteilen und leben' und 'Abgrenzung' um mich - es geht darum mich wahrzunehmen, mich zu spüren, für mich einzustehen und mehr ich zu werden. Es geht um Ich werden. Abgrenzung erzeugt MICH und dich. Es ist also mein Weg zum ICH wie der Mondknoten sagt, der nur gangbar ist durch dich. Ich brauch dich um ich zu sein. Natürlich bin ich kompatibel. Ich bin ein Mensch. Und die Sorge schmilzt von meinem Herzen - alles ist mein. - Anais
MEINE WEIBLICHKEIT BRAUCHT ES SICH ZU SPÜREN * KÖRPERPFLEGE UND ZUWENDUNG ZU MEINEM KÖRPER * WASSER, SCHWIMMBÄDER ODER THERMEN * ROTE KLEIDUNG * SPORT UND SCHWEISS * SEX * ALLEINE SEIN * GUTES ESSEN * GUTEN SCHLAF UND GUTE TRÄUME * ZUWENDUNG ZU MEINER SEELE
Erneut ein Traum das war heute Nacht langsam fang ich wieder an sie ganz klar zu sehen jetzt habe ich nämlich eine Zeit hinter mir, in der ich zwar viel träumte, aber alles nur sehr diffus und verschleiert raufholen konnte nach dem Aufwachen und gestern Nacht die zweite Nacht nach langer Zeit wieder die ich haarscharf zurückholen kann das ist gut weil es zeigt meinen Prozess an den Prozess den ich mir mache. Ich werde klarer. Gestern Nacht also waren es wiedermal Wellen ich irgendwo auf Urlaub, an einem wirklich besonders schönen Ort in der Sonne und im Frieden dann ein grosser Pool oder auch eine geschützte Meeresbucht und dieses Wasser warf Wellen, wild und enorm, unnatürlich hoch drohte alles zu überfluten und verschlucken zu überschwemmen sehr beängstigend genau betrachtet das Gefühl ertrinken und ersticken zu müssen dann aber umfassend gesehen, passierte all das in einem Rahmen im Endeffekt passierte auch nichts Schlimmes und die nächsten Szenen waren Szenen von einem idyllischen Ort an dem ich aber letztlich festsass weil es zwei Tage später erst heim ging als gedacht und ich sah gleichzeitige die Schönheit dieses Ortes und auch wie sehr sie mich nicht Berührte da ich einfach schon wo anders sein wollte. Aber ein geiles Sommergefühl wars. - Anais