Montag, 22. Dezember 2014
you don`t know
do not think about what you miss
until you lose what you are
if you miss where you belong
remember at least
you are free
you can be
here or anywhere
throw your last shirt out the window
no money on your mind
no heart in your hands
say no to a good offer
because you just want to catch the last train
you need to catch that train
give up on all your commitments
laugh at your responsibilities
stay easy
but don`t stay here
no you don`t know where you belong.
anais
Freitag, 12. Dezember 2014
Samstag, 6. Dezember 2014
ALL ON HIS MOUTH LIKE LIQUOR
I SNEEZED ON THE BEAT
AND THE BEAT GOT SICKER
YONCE´S ALL ON HIS MOUTH LIKE LIQUOR
maybe you're just not the one, or maybe you're just plain dumb
there´s nothing not to love about me
there´s nothing not to need about me
yonce
Dienstag, 2. Dezember 2014
Mittwoch, 19. November 2014
Montag, 17. November 2014
WHO ARE WE?
THE ONE WHO REALLY RULES THE WORLD
WHO IS MASTER OF THE UNIVERSE
THE ONE WITH AN INVISIBLE CROWN
WHO OWNS INVISIBLE HALLS OF TREASURE
IS THE ONE
WHO FEELS A MOMENT OF EUPHORIA
IN THE MIDDLE OF A STORM
DEEP INSIDE A DARK PLACE
ANAIS
Dienstag, 11. November 2014
be your woman
HOW ABOUT PASSING THE MAN OF YOUR DREAMS BY?
THE MAN OF YOUR DREAMS IS NOT THE WOMAN OF YOUR DREAMS.
THE WOMAN OF YOUR DREAMS IS YOURSELF.
SHE IS YOUR WOMAN.
NO HURT IS AS DEEP, AS FAILING TO BE HER.
BE YOUR WOMAN.
MEET HER.
LIVE HER.
LOVE HER.
ANAIS
Freitag, 31. Oktober 2014
Hure, Wortherkunft
Hure (ahd. huora, mhd. huore)
Das Wort leitet sich von der indogermanischen Wurzel *qār „begehrlich, lieb“ ab, aus der sich auch das lateinische carus „lieb, teuer“ entwickelt hat.
- In der Typografie wird ein bestimmter Setzfehler als Hurenkind bezeichnet.
mittelhochdeutsch huore, althochdeutsch huora, zu: huor = Ehebruch, ursprünglich wohl = Liebhaberin und Substantivierung eines Adjektiv mit der Bedeutung »lieb; begehrlich«
Herkunft:
- aus indogermanisch: *kāro- - begehrt, lieb, daher auch lateinisch carus → la - lieb, teuer; wurde zu althochdeutsch: huora und mittelhochdeutsch: huore - Dirne, Prostituierte. Das Wort ist seit dem 8. Jahrhundert belegt.[1]
(Quellen: Duden, Wikipedia, Wiktionary)
Gestatten, Hure mein Name
UND WEIL ES SO UNTERDRÜCKT WURDE UND WERDEN MUSSTE, BRICHT ES JETZT AUS IHNEN HERAUS
*
Komm schon, lehne dich aus dem Fenster, und sage die Wahrheit:
Du bist eine Hure.
Denn du bist mit einer Schönheit gesegnet, die den Atem raubt und das Denken erlahmen lässt.
Und das macht Angst.
Das hat Männer beängstigt, die sich größer fühlen wollten.
Lähmung der Gedanken, Hingebung an die Lust, HINGABE
ist Machtverlust.
Das musste unterbunden werden
der Mann musste seinen machtvollen Platz einnehmen
trotz der weiblichen Schönheit
und der weiblichen Kraft
einen Mann sich hingeben zu lassen
ihn in ihr aufgehen zu lassen.
Und da erstellte er seine höchsteigenen Regeln:
von da an war die weibliche Brust Sünde
und Sünde etwas Schlechtes
und Kleidung die an ihren Körper angepasst war
freizügig
ihren Rundungen schmeichelndes Gewand verpönt
ihre offene freizügige Art
eine freie Frau an sich
verurteilt als Lasterhaft
ihre freie Sexualität
war unwürdig einer Frau
eine würdige Frau hatte keine Lust zu leben
schon gar nicht sie zu empfinden
sie setzten Ekel über ihre Natur
über ihre Natürlichkeit wurde Zensur verhängt
ihr Gesicht verhängt
ihre Haut verdeckt
ihre Haare ihre Lust verbunden und zusammengenäht oder amputiert
ob nun Klitoris oder Haar
sie haben begonnen ihre Seele und ihre Körper zu misshandeln
sie haben begonnen sie für ihre Freiheit und ihre Natur zu verurteilen
und zu bestrafen
jene Macht, Lebenslust zu entziehen und den Kontakt zu ihr selbst zu durchtrennen
Freizügigkeit ist zu einem negativ behafteten Wort verkommen
das war die Unterdrückung der schönen Frau
ihr Licht zu löschen
sie verbal zu strafen für ihre Natur und natürliche Freiheit
mit dem Wort: Hure
eine Frau sein nur dann eine zu respektierende Person, wenn sie ohne sichtbare Haut, Gesicht, ohne Ecken und Kanten, unselbstständig, abhängig, ohne Lustempfinden, ohne sich zu zeigen als das Wesen, als dass sie geboren wurde, und ohne Klitoris durchs Leben geht
so können wir eine Frau respektieren
wenn Erregung als Hysterie betitelt wird
und gezeigte Schönheit als hurenhaft benannt wird
so können wir sie klein halten, die Frau
wenn sie nicht sein darf.
Ich bin eine Frau und ich will alles zeigen was ich bin und habe
und wenn ich in einem durchsichtigen Kleid ausgehe
denn ich liebe was ich bin.
Und was da sichtbar wird, das ist das, was DA ist.
Von diesen alten Regeln rührt das schlechte Gewissen her, das Mädchen auch heute noch haben, wenn sie ihre Liebhaber zählen.
Nichts tun, was uns schmerzt, aber alles tun, worauf wir LUST haben.
anais
https://www.youtube.com/watch?v=GurkREc-q4I
'You're praying to me
There's a look in your eyes,
I know just what that means
I can be, I can be your everything
I can be your whore!
I am the dirt you created
I am your sinner
I am your whore
But let me tell you something baby
You love me for everything you hate me for
I'm the one that you need and fear
Now that you're hooked, it's all becoming clear
That all your judgments that you placed on me
Was a reflection of discovery
So maybe next time when you cast your stones
From the shadows of the dark unknown
You will crawl up from your hiding place
Take a look in the mirror
See the truth in your face'
In this Moment - 'whore'
*
Mittwoch, 29. Oktober 2014
was wir sind und was wir waren
was wir sind
resultiert
aus allem was wir waren
über Jahrhunderte waren wir
Zeit auf
Zeit ab
neben Männern
unter Männern
ober Männern
allein mit uns
unterdrückt
befangen
stillgelegt
weggesperrt
hysterisch
wir waren
nicht wir selbst
abhängig gemacht
untergraben
damals
waren wir nicht wir
wir waren keine Frauen
wir durften nicht frei atmen
und alles an Freiheit
ob offenes Haar oder Dekolleté
wenn nicht von Mann für Mann erlaubt
war Prostitution
unsere Freiheit war
hunderte Jahre lang
Hure
und
Scham
untertitelt
benannt
gezeichnet waren wir
beschubladet war sie
die lose Weiblichkeit
Selbstvergessenheit und ihre Lust
musste zu tief zerreissenden Zweifeln degenerieren
laut Befehl
um uns ja nicht frei und glücklich zu sehen
aus Eifersucht und Angst vor uns
waren wir Teil unserer Verbannung?
haben wir mitgespielt und unsere Rolle angenommen?
alle die nicht Calamity Jane hießen, heben jetzt die Hand
ja wir haben
ja wir haben geerbt
wir tragen heute unser Erbe, das Erbe der Frauen vor uns
in unseren wunderbaren Busen
heute sind wir nicht frei
noch nicht ganz
keine Frau wagt es, sich zu zeigen wie sie ist
kaum eine
wenn nicht keine
wie sie ist in ihrem Körper
wie sie ist in ihrem Geist
wie sie ist in ihrer Persönlichkeit
sie liebt es sich die Nase und den Charakter zu feilen
Kanten abzurunden
in Gesicht und Innerem
sie liebt es nicht
sie hat Angst vor Echtheit
denn Jahrhunderte zuvor hat man sie dafür bestraft
das sitzt in den Knochen
noch immer
wir müssen frei werden
noch immer
unverblümt werden
Hure werden
frei leben
rücksichtslos unsere Persönlichkeit zeigen
in Gesicht
und Wesen
denn sonst geht das Versteckspiel weiter
das pornographische Doktorspiel
geht sonst weiter
bricht aus
ohne Orgasmus
vor Kameras
wunderschöne Frauen
brechen dort aus
von Männern für Männer
ohne Lust
mit hoher Gage
in der Summe der generationenübergreifenden Unterdrückung
Entschädigung?
wunderschöne Frauen
aufhören will ich mit unserem jahrhundertelangen Versteckspiel
zeigen
ja, zeigen
was wir wirklich haben
was wir wirklich sind
Kameras aus
entblößen die wunderschönen Brüste
die wunderschönen Hüften
die wunderschönen Pos
so wie sie sind
entblößen
die atemberaubenden Kanten
die guten harschen Seiten
alles was wir sind
im Leben
nicht hinter verschlossenen Türen
nicht für uns allein
zeigen was wir immer waren
allen die Augen haben
endlich unser Gesicht zeigen
und einsehen
wir müssen keine Rolle spielen
wir halten unser Steuerrad
um uns allein geht es
um all das was man Hure nannte
um unsere Schönheit zu beschmieren
frei will ich mich zeigen
ich folge meiner Frau
meiner Intuition
meine Sprache
mit einem Schlag will ich mich befreien
mir Bekleidung und Schleier von Leib uns Seele reißen
im Scheinwerferlicht des Lebens stehen
mit all meiner Macht
nackt will ich sein
ich bin da
das waren wir immer schon.
anais
if you must
break a fever, break a heart, break every rule if you must
Alice Hoffman - 'the probable future'
Freitag, 24. Oktober 2014
Donnerstag, 23. Oktober 2014
Montag, 20. Oktober 2014
Heilung
Wenn der Mann heilt
und seine Frau heilt
und sie ihre Beziehung heilen
heilen sie auch ihr Kind damit
wenn sich Menschen die in der Öffentlichkeit stehen heilen
- ihre inneren Untiefen heilen -
heilen sie damit die Gesellschaft
wenn sich engste Freunde heilen
heilen sie ihre engsten Freunde wiederum
wenn jeder für sich sich selbst heilt
dann tangiert das seine Familie, seine engen Freunde, seinen Partner, seine Kinder
und schliesslich wieder die Gesellschaft.
In diesem Sinne soll man sich selbst der Nächste sein
und zuerst auf sich selbst schauen.
In diesem Sinne ist man die wichtigste Person vor allen anderen.
anais
(Inspiration: 'Liebe dich selbst' - Eva-Maria Zurhorst)
getting to know myself part III
Mein eigener innerer Anforderungskatalog:
(was glaube ich durch Erziehung oder Erfahrung stets sein zu müssen – meine Rollen)
- das hübsche, gepflegte Mädchen/ Frau, die sich stets
perfekt zeigt (für die Männer – um keine Gründe für
Abweisung zu liefern, denn wenn ich einmal als wenig schön
wahrgenommen werde, gibt es keinen Grund mehr von mir fasziniert zu
sein; ich kann mich an Lob über meine Person, Charakter, von Seiten meines Vaters nicht erinnern)
- besonders lieb und vorsichtig sein (weil es sonst das
friedliche Verhältnis zu meinem Vater nicht gewährleistet – und
meine Mutter sonst wieder ausflippt)
- nicht alles zu sagen, was ich denke (weil Vater, weil
Mutter, wie oben – und weil ich nicht in Ruhe gelassen werde mein
Leben so zu leben wie ich es möchte – weil ich ständig
hinterfragt und berichtigt werde)
- die Erobererin zu sein (weil ich gelernt habe Männer
einfangen zu müssen, weil es immer nur an mir lag, die Distanz zu
wahren oder zu verringern; weil ich Männer als passive
unentschlossene und distanzierte, desinteressierte Menschen
kennengelernt habe, die nicht auf mich zukommen, oder von sich selbst
etwas geben, oder von sich selbst die Distanz verringern)
- eine starke Frau zu sein, die das Ruder in die Hand nimmt
(weil ich Männer als schwach kennengelernt habe, die nicht wissen
was sie wollen vom Leben oder von einer Beziehung)
- eine 'einsame Wölfin' zu sein ( weil ich Männer
ausschliesslich als Beziehungsunfähig kennengelernt habe)
- immer parat zu sein, wenn der Mann gerade Zeit hat
(weil wir ansonsten zu wenig Zeit miteinander haben, wenn ich hin
und wieder nicht parat bin, d.h. das Defizit an eingebrachten
Engagements in die Beziehung seitens von IHM, muss ich ausgleichen,
da es sonst insgesamt zu wenig an gelebter Beziehung gibt)
- mich anzupassen (um letztlich zu haben was ich will –
um nicht zu verlieren, was ich gerne behalten möchte)
- mich zu bemühen in einer Beziehung (weil sich die
andere Hälfte passiv verhält und mir nicht entgegen kommt aus
Desinteresse oder Gehemmtheit)
- der Initiator sein (damit etwas passiert,
zwischenmenschlich)
- viel zu viel akzeptieren, was schon weit über meine
Grenzen geht ( da ich andernfalls alles verliere was ich wollte)
- ich bin der Macher (weil von der anderen Seite nichts
kommt)
- übermäßig rücksichtsvoll zu sein (weil Männer 'arm' sind)
Was davon Spaß macht:
- manchmal besonders gepflegt und hübsch zu sein –
aber nur wenn die Laune auch passt
- lieb und vorsichtig zu sein NUR aus Dankbarkeit, wenn
mir entgegen gekommen wurde. Weil es sich verdient wurde.
- Erobererin sein, je nach Stimmung, und dann möchte
ich die Eroberung der anderen Seite spüren, denn ich möchte sehen,
dass ich jemandem so wichtig und begehrenswert erscheine
- bemüht zu sein in der Beziehung, WEIL ich die Bemühung
des anderen sehen kann, und ich dasselbe geben will, wie mir gegeben wird.
- Initiator sein, abwechselnd mit dem andren Menschen
Neuer Anforderungskatalog, gültig ab jetzt:
- die passive Frau, die erobert wird
- die empfangende Frau, zu der der andere kommt
- die Anpasserin, an ein inspirierendes Gegenüber, um
zurückzugeben was Schönes erhalten wird
- die Auserwählte zu sein
- die zu sein, die bekommt, in Fülle, von dem anderen
- die streiten und unleidlich sein kann, weil das ihr
das gewollt werden nicht verwährt
- die für ihre Schwächen kritisiert werden kann, die
durch die Kritik wachsen kann,
die zurecht gewiesen wird, aus Interesse an ihrem Glück, nicht aus dem Ziel sie zu schwächen
- die von dem anderen Bestärkte zu sein
- die, die ihre Schwächen unverblümt auf den Tisch legen
kann, da das Gegenüber damit umgehen kann
- die reife Frau, die auf das reife Gegenüber trifft
- die Frau zu sein, an der man interessiert ist, die nicht Interesse erst wecken muss
- besonders lieb zu sein, wenn ich in der Stimmung bin, für
mich
- besonders hübsch zu sein, wenn ich in der Stimmung bin,
für mich
- alles zu sagen, was ich denke
- anziehend auf eine beziehungsfähige Person zu wirken
- nicht immer parat zu sein, da
es dem anderen ebenso wichtig ist, dass eine Beziehung zueinander
stattfindet
- nicht immer bemüht zu sein, weil ich es nicht sein
muss
- nichts mehr zu akzeptieren, weil all meine Grenzen in den
Vordergrund treten
- die Respektierte zu sein, weil
mein Gegenüber fähig zu Respekt ist
anais
getting to know myself part II
LEERE
Warum trinke ich gerne?
Warum rauche ich gerne?
Weil mir langweilig ist. Weil dann etwas passiert, weil ich dann etwas spüre.
Weil ich dann mich spüre.
Darum liebe ich Sport.
Da spüre ich mich direkt.
Physisch.
Ich will mich innerlich spüren.
Meine Seele.
Freude.
Einen Seelenrausch will ich.
Weil etwas leer ist und ich den Sofort-Spass suche.
Die Sofort-Wirkung.
Darum rauchen, weil es mich dabei dreht, darum trinken, weil ich es spüre ab dem Schwips, darum ausgehen, darum tanzen, darum flirten, darum Sex.
Leere füllen.
Dagegen kann ich zur Abwechslung ganz bewusst zu Hause bleiben, und nicht mehr weggehen. Mich nicht mehr berauschen, nicht mehr die Nacht durchmachen.
Mich nicht mehr mit Männern konfrontieren, so wie ich es immer so geschickt eingefädelt habe.
Und nicht mehr mit Fernseher oder Musik für Dauerbeschallung der Stille sorgen.
Die Stille nicht mehr vertreiben.
Zur eigentlichen Suche zurückkehren!
Die Leere zulassen in ihrer ganzen Mächtigkeit.
Tief in sie hineinstarren.
Die vielen Arten von Stille erforschen. Draußen und drinnen.
Radikale Änderungen in mein Leben bringen. Draußen und drinnen.
Meinen Seelenrausch anders spüren, ihn durch Umformen dessen was ich tue spüren:
malen, schreiben, nähen, lesen - das gibt mir Seelenrausch.
Den kenne ich bereits – lasse ihn aber kaum zu.
Ich mache das, was mich gesund berauscht, viel zu selten.
Ich mache das ab jetzt wieder viel öfter. Ich werde meine Seele berauschen, mit all dem was in mir schlummert und so dringend raus will wie ein Windhund in der Box vor dem Rennen.
Ich lasse ihn laufen, ich lasse ihn rennen.
Ich gehe selbst wieder laufen. Um das Durchhalten zu trainieren. Um mich frei zu lassen. Um meine Seele fließen zu lassen.
Ich beschäftige mich wieder mit Kunst und mache wieder Kreatives um meine Seele fließen zu lassen.
Dass ich gerne laufe ist mir eine Hilfe.
Das Laufen ist mein Sinnbild.
Ich ordne mein Leben.
Und so fülle ich wieder diese innere Leere.
anais
getting to know myself part I
MUT
Ich muss den Mut aufbringen, unter meine Fassade zu schauen, mir unters Kleid zu blicken, und mich so anzunehmen, wie ich dort bin.
So wie es mir mit meinem Körper bereits gelungen ist.
Ich fühle mich makellos schön.
So werde ich mein Inneres, was ich verabscheue auch annehmen. Und ich werde sagen: ja, genau so ist es!
Denn meinen Körper liebe ich mittlerweile.
Das war der erste Schritt.
Und jeder Zweifel der mir seither, sehr selten einmal kommen will, der hat keine Möglichkeit wirklich haften zu bleiben an etwas, der hat keine Möglichkeit zu bestehen.
Und nun die Charakteranteile. Ansehen und annehmen.
Das was ich da sehe in eine andere Form zu bringen.
Ob dieser versteckenswerte, unschöne Charakterzug, den keiner sehen soll, nicht sogar einen wichtigen Dienst leistet, zu meinem Schutz?
Meinen Grant, meine Wut, meine Aggression, meine Negativität, meine Versagensphantasien: ja die sind da!
Alle Scheinwerfer richte ich jetzt darauf.
Ich nehme das jetzt so an.
Ebenso wie meine Ängste sind sie da wie haarige kleine Monster zu meinen Füßen.
Das ist mein böses ich.
Ich bin auch eine böse Frau.
Ich bin auch so, dass ich Ablehnung hervorrufe.
Nicht nur schön, nicht nur liebenswert.
Ich habe auch ein unattraktives ich.
Eine Seite die andere verärgern kann.
Eine Seite die andere abstößt.
Eine Seite die wenig anziehend wirkt.
Eine Seite die enttäuscht!
Das ist, wenn ich eben scheiße bin.
So wie das alle anderen auch sein können.
So wie ich es bei Männern immer wieder geduldig akzeptieren kann.
So kann ich jetzt zum ersten Mal provozieren, dass dies einmal auch ein Mann an mir geduldig akzeptieren muss.
So kann ich den Mann das nächste Mal herausfordern.
Es ist ein Irrglaube, dass ich etwas dafür tun muss, dass mich ein Mann lieben kann.
Ich bin eine makellose Frau.
Und trage jeden Makel gerne zur Schau.
anais
(Inspiration: Eva-Maria Zurhorst - 'Liebe dich Selbst, und es ist egal wen du heiratest')
Samstag, 18. Oktober 2014
8 brides and 1 woman in red
Treffen sich 8 Bräute in weiß und eine Frau in Rot gekleidet.
Während die 8 von ihren tiefen Begegnungen mit Männern, die schliesslich zu ihren Männern wurden, erzählen,
und den Herausforderungen,
und den Wiederbegegnungen mit ein und demselben Mann,
dem großen Abenteuer mit ihrer großen Liebe,
dem vielen Ja und Nein, kurz vor diesem amtlichen, offiziellen Ja,
und von dem Schatz, den sie mit dieser Herausforderung in ihren Männern gefunden haben,
und dem zweiten Schatz, den sie gleichzeitig in sich selbst finden können dadurch,
während sie all das erzählen
steht die Frau in dem roten Kleid auf und sagt:
'ich habe nicht einen Mann, ich habe viele, viele gehabt. Aber ich bin keinem von ihnen wirklich begegnet.
Und keiner von diesen Männern wollte wirklich mir begegnen.
Ich habe nur gespielt.
Und in diesen Nichtbeziehungen, die ich die letzten Jahre lebte, habe ich Sehnsucht nach mir selbst bekommen.
Jetzt will ich mir begegnen. Mir allein höchstselbst.
Die gelebte Nichtbeziehung der allesamt von mir davonlaufenden Männer meiner Vergangenheit, hat mir einen Schatz offenbart:
mich selbst.
Da bin ich übergeblieben, da, vor meiner Nase.'
Und die 8 Bräute in weiß heiraten und die Frau in Rot beginnt sich selbst zu begegnen.
anais
Only I
Only I
when surrounded by a stable circle of important people
important friends
love !
love to you ALL !
and usually
just me and a question mark
where will the journey lead to ?
I do not know,
I have only my people
and a deep security inside of me
otherwise nothing
like I came so am I
just me and my faith
and the road is wide and open.
anais
Abonnieren
Kommentare (Atom)





















