Donnerstag, 31. Oktober 2013

Zu Besuch beim tapferen Schneiderlein



"Herr/Frau von Schneider, ich möchte ein ganz besonderes Gewand bei Ihnen in Auftrag geben!"

"Das da wäre? Goldbestickt? Diamantenbesetzt? In Kupfer getaucht? Nachtgeblichen zur dunkelsten Stunde unter dreimilliarden Sternen bei besonders klarer Sicht?"

"Nichts von alle dem! Vielen Dank. Aber es handelt sich vielmehr um ein Kleid, dessen Ärmel mit Mut gefüttert sein soll. Nicht beide Ärmel, einer reicht völlig aus. Sodass ich dann also zu jedem darauf drängenden Anlass, besagten Mut nur aus dem Ärmel zu schütteln brauche!"

"Damit stellen Sie mich vor eine nie dagewesene Herausforderung. Aber ich nehme sie an!"

"Denken Sie das ist überhaupt machbar?"

"Natürlich! Es ist höchstens von längerer Dauer, verlangt großes Fingerspitzengefühl und eine ausgeklügelte Technik! Aber das ist alles. So gehen wir vor. 
Aber sagen Sie mir noch, das mit dem aus dem Ärmel schütteln soll also nicht nur einmal möglich sein?"

"Ja, selbstverständlich, das muss immer möglich sein. Es muss ein Teil des Kleides werden, wie ein Kragen, wenn man so will."

"Gut. Dann baue ich Rückholfäden ein. Damit kann ich Ihren Wunsch erfüllen. Zu hundert Prozent."

"Oh vielen Dank, Herr/Frau von Schneider! Sie machen mich zu einem überglücklichen Menschen damit!"

"Ich würde eher meinen - Glück hängt von Allerlei ab - ich mache Sie damit vielmehr zu einem recht mutigen Menschen, nicht?"

"Wie wahr. wie wahr! Dass Sie zu soetwas fähig sind! Ich werde überall von Ihrer hohen Kunst berichten, die Welt soll es erfahren! Dank Ihnen, werde ich nun vor Nichts und Niemandem mehr zurückweichen oder -scheuen.
Sie sind ein wahrhafter Meister!"

"Und Sie bald ein wahrhaft Mutiger. Ein Vorbild für Jedermann."










by anais






Mut: im Ärmel des Besten Kleides



Schüttle die Motivation aus dem Ärmel.

Du wirst das schon machen, sieh den Magiern zu.

Ja, genau wie das Karnickel aus dem Hut, so Zaubere deinen Mut
daher.

Los, es geht.

Wir sind mutig, wir schaffen das.

Kämpfe nur um dein Herz, nie aber um das eines Mannes.

Und kämpfe nicht, lieber nicht allzu sehr, allzu viel.

Sonst wirst du noch älter.

Und das wollen wir doch alle nicht!

*

Mancher Mut erfordert Magie.
Manche Magie erfordert niedergelegte Waffen.


Lege deine Waffen nieder, Feuerkind und Wassergnom.
Lege deine Waffen nieder.







anais



FIND.ME.




The Girl. The Woman. Is safe.
No matter how it looks.
She makes her way out of your hunting ground. She will.
Tiny her feet, but smaller still these shoes.
Tiny her body, but too tight these clothes.
Not a great height, but the sky still too close to her head.
Tiny her heart, but these lands are too small, too small place for the beat in her chest.

So, she must go. She will go. She has to.
Look at that triumph.
Lost, no map, some light, beheld in her heart.

In this way, she is to find.


GoodLuck.






anais








picture: www.hedislimane.com/diary


Montag, 28. Oktober 2013

Lavendel





TO ME IT`S ALL ROSES

IT`S LAVENDER HAZE


*


purple snow in Violet night


***
**
*



Heute Abend im letzten Sommerlavendel gebadet, weil die Knochen schmerzten und das Herz schwer war,
dieses glitt dann bis auf den Grund der Wanne
und war so schön nass und tieftiefindigo.

ich habe es nicht mehr aufgetaucht, nein, das habe ich nicht, ich finde es gut so, soll es dort liegen am Grund im Nass, und pumpen, macht wunderbar gleichmäßige Wellen ins Wasser.

Und ich bin leer,
ach so schön leer

einmal alles ausschalten.


*


Ich möchte später einmal Lavendelbeauftragte werden,
Lavendelabgeordnete,
Lavendelförster,
Lavendelkomponist,
Lavendelaneinanderreiherin,
Lavendelvertreter vielleicht auch.



***
**** **
**
   *
*
 ** * *


WE WILL BE LIKE KINGS UNDER LAVENDERSKIES


www.gartengnom.net




































Worte: anais/ erster Satz: Jewel Kilcher/ letzter Satz: Vanessa Carlton


http://www.youtube.com/watch?v=7VB3-Khriuk&list=PLA7B5C07D84EF0DEA



































Traum



geträumt von einer Schlange, vermutlich weiß.
sie beißt mir in die rechte Hand.
sie ist hochgiftig.
ich habe Panik, wie schnell wirkt das Gift? Wie wird es wirken?
ich brauche ein Gegenmittel. Schnell.
jemand reicht mir gelassen als Gegenmittel eine Packung Trolli Glühwürmchen Gummizucker
und sagt dazu, gefährlich könne mir nur das Einschlafen werden, ich solle also wach bleiben.
ich bin sehr achtsam und spüre starke Müdigkeit.





-



Traumdeutung Schlangenbiss:

" Schlangen haben in den seltensten Fällen etwas mit Sexualität zu tun. Schlangen häuten sich alle zwei bis drei Monate, da ihre äußere Hautschicht nicht mitwächst. In Schlangenträumen fordert die Seele auf, sich von materiellen Dingen und Vorstellungen zu lösen. Sie weist uns auf unsere geistige Entwicklung hin; vom Ich zum Du zu kommen. Von jeher ist die Schlange ein Symbol der Heilung und der Wandlung hin zum Göttlichen; das Göttliche in sich zu sehen und anzunehmen. Sie steht für das Erwachen der Shakti, der kreativ-schöpferischen Kraft in uns. In vielen Fällen ist die Schlange angstbesetzt und steht für einen abgespaltenen Persönlichkeitsanteil, der integriert werden möchte. 

Ein Schlangentraum führt zu einer einschneidenden Lebensveränderung

Ein Schlangentraum ist noch heute von großer Bedeutung für mein Leben. Seit meiner frühesten Kindheit verfolgten mich Schlangen im Traum. Meistens bedrohten die Schlangen mein Leben. Ihr Verhalten veränderte sich erst nach einem einschneidenden Traum auf der Insel Iscia in 1996, der eine tiefe Veränderungsphase in meinem Leben einläutete. Vier Wochen nach dem folgenden Traum stieg ich aus meiner damaligen Promotionfirma aus und fing an, meine jetzige Arbeit aufzubauen. 


Der Biss in den Hals war ein Zeichen, zu hinterfragen, was ich bisher im Leben nicht gewagt hatte auszudrücken."


Deutung von: www.traumentschluesselung.de

Sonntag, 27. Oktober 2013

´cause I need to get him enchanted with me too

Katy B - Witches Brew


http://www.youtube.com/watch?v=Wa9kSyPHzDM

Songs for him




Du machst mich zu einer liebenden, sanften Königin
die mit einem goldenen, zärtlichen Herzen für dich schlägt.

Und du bist es
der mich zu einer ruchlosen dunklen Gestalt verzerrt
eine eiskalte Herrin
die über jeden Mann richtet, der mir unrecht tut
und ihn gnadenlos vernichtet.

Du MACHST mich.




---




The night is coming
the night is here
visions of you
creep up
out of the dark
crawling up my legs
shadows undressing me
and pressing me tightly
against imaginded you
visions of heat
licking my skin
and penetrating me
with agressive passion.



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since I met you
impossible truth
I feel the words
when I look at you:
`this is my home, I come here by day or night´
how is that?

who are you?

I can´t hear

I can´t see

I can´t conclude

I only feel

your presence
like coming home to a stranger




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LIKE COMING HOME TO A STRANGER




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wenn nichts mehr zählt
außer das eigene Gefühl
wenn man taub ist für jedes Zeichen, jedes Wort, jeden Rat
wenn nichts was man hört, was gesagt wird, was man sieht
wenn nichts was man merkt
Gewicht hat
die Waagschale bewegt
weil alles reduziert ist auf das eigene Gefühl
das Logik nicht versteht
das die Ratio nicht mehr zur Kenntnis nimmt
weil es so stark ist
so schwer wiegt
und so sicher leuchtet wie ein Wehrturm.




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Pure.Leidenschaft.



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Augen auf
wer bist du?
ich weiß es nicht
aber du liegst hier

mein Geliebter
mein Seemann
mein Seemann
mein Geliebter
mein Seemann
mein Geliebter
mein Seemann
mein Geliebter
mein Seemann
mein Geliebter
mein Seemann
mein Geliebter
mein Seemann.




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" Ja, doch, ja! Male es mir auf die Haut, das schwarze Herz, für ihn, damit es gilt."


"Damit ich mich erinnere. Weil es glüht, das mit dir. Auch wenn nur ein Augenschlag. Es ist ein Glühen. 8000 Grad."

"Ich werde später eine andere Frau sein. Aber das ist jetzt meine Wahrheit. Ich bin kein unbeschriebenes Blatt."


"Wenn auch Formwandlerin."




"Aber du bist wahr und fremd. Du bist wahr. Jetzt. Komm male es mir auf."

"Ritze es in meine Rippen! Denn so ist es."



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Ich will jetzt diese dunkle Liebe. Ich bin noch nicht so weit, für das Leben. Zeige mir den Tod, den ich damals nicht verstehen konnte. Aber lieber soll eine andere Frau dich haben, als er.
Ja, sie, deine Frau ist die andere Frau, nicht ich. Du gehörst zu mir. Und du bist Blindheitskrank. Dieses Dreieck ist Stoff für Grimm.



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Das Dreieck:

Loses Konglomerat, das ihr bildet, müsst aber zueinandergehören, ob ihr wollt oder nicht.
Müsst mit einander sein, wenn auch nicht bekennen.
Niemand versteht, nichtmal ihr selbst. Und glaubt das stimmt so.
Und dann komme ich, die Gefahr, von stage left. Mit ein paar Lichtern unterm Mantel, und exhibitionistischer Veranlagung gepaart mit entwaffnender Ehrlichkeit, nicht zu verwechseln mit sozialer Einstellung.
Nein, nicht ICH leuchte, meine Lampen und Lichter unterm Mantel. Ich krieg´sie nicht aus, was soll ich machen.
Und du verliebst dich in mich und bist nicht interessiert. Und du lügst und bist naiv ehrlich zu allen.
Ich erkenne was wir sind und führe dich, da ich ja sehen kann im Dunkeln, hin zu mir und der Tatsache, die wir sind. Und du lässt dich führen und steigst mit ins Boot und beendest meinen Satz, dessen Inhalt du nicht wissen kannst weil du ihn nicht glaubst. Dennoch sagst du es zu Ende. Alles habe ich erleuchtet.
Die Gefahr. Denn schwarzes Herz muss sich verstecken.
Dann kommt sie und lügt und nimmt in Besitz und sagt, zeitgeschichtlich korrekt - in anbetracht unserer Geschichte - du und sie, ihr wäret intakt. Tik. Tak. Komplett intakt. Du lügst sowie meinst das Gegenteil.
Zu viel Dämmerung für ein Licht wie mich.
Natürlich wusste ich das Voraus, weit reicht mein Kegel.
Aber ich liebe und brauche dich dunkel. 
Wie Nachtschattengewächse die es mit ihrer Natur zu ernst meinen, zieht ihr euch wieder zurück. Hinaus aus meinem Lichtkegel. Hinaus aus eurer Gefahr.
Ihr müsst doch im Finster brüten. Zusammenhangloses Konglomerat.
Nichts kann ich tun.
Sieh meine Lichter machst du glühend rot, so warm und lebendig. Doch du kannst nicht weil du mit mir nicht Schritt hieltest. Gut, das muss ich hinnehmen.
Dann kommt ein einziges Wort rasiermesserscharf in meinen Geist: teilen? 
teilen??

TEILEN?

Wir könnten einfach teilen, sie und ich.
Aber,
nichts kann ich tun, außer mich an dein schwarzes Herz zu erinnern.



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I look into your eyes
I smell your skin
your sweet neck
and it drives me wild
and all I can do is
wrap my legs around you
and whisper in your ear:
please, 
please sin here!



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I die for this desire. This need kills me.


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I NEED.



aber nicht das Herz, nicht das Gefühl, nicht wie für die Emotion - sondern mein Körper, nur für seine einwandfreie Funktion, so sehr wie Luft, so sehr wie Wasser, so

es muss

du musst

ich muss



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Diese Anziehung ist mächtig.



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He is your man. O.K. But he is MY home, by day or night.
Not your decision.
Not my decision.
Not his fault.


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He is my home, I come to him by day or night.



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THIS IS THE MOST HONEST I EVER WROTE.








all words by anais, zitat `this is my home, I come here by day or night´ von MIA.



Mittwoch, 23. Oktober 2013

Triumpf

Und irgendwann wird euch klar, dass ich nicht eure Eroberung bin.
Und auch nicht eure Verehrerin.
Wenn euch dämmert, dass ich für mich alleine tanzen kann,
und regiere über meine Wünsche,
und wie ein unbrechbares Wesen
gemacht um zu überleben
nehme was ich brauche
autark meine eigenen Gesetze befolge
nicht die eines Mannes
wenn euch dann endlich dämmert
dass ich einzig und alleine ich bin
wie ein König
obwohl Frau
ein Abenteurer
obwohl Frau
eine furchtlose Herrin über mich selbst
- und ihr mir schließlich anerkennend den Kopf zum Gruße neigt.

Denn ich bin nicht geboren um zu folgen.



anais


Dienstag, 22. Oktober 2013

Schlampen und Heroes


Immer wieder diese Frage in meinem Kopf.
Immer wieder die Wut.
Männer stehen einfach gut da, wenn sie hundert Frauen flachgelegt haben. Hero.
Frauen, so sehr ich es drehe und wende, werden nicht in diesem Licht gesehen, außer von gleichgeschlechtlichen Wesen. Weil die dann sagen: Jah, du lebst deine Sexualität, wie schön ist das!
Und ich dachte:
Was haben Königinnen gemacht?
Was hat Kleopatra gemacht?
Oder Calamity Jane?
Oder Pele?
Oder Hathor?

Dennoch schützt es nicht vor einem unangenehmen Pilz, weil, wie du es auch drehst und wendest, du vielleicht eine Frau bist die sich unterm Wert verkauft, wenn sie ihr Herz nicht mit ins Spiel einsetzt.
Die Psyche weiß es dann besser und verpasst dir einen Keuscheitsgürtel, kurz bevor du schon so weit warst, deinen Sex an den Teufel zu verkaufen. Oder dein Herz. Gleiches Ergebnis.
Dann zwingt dich eben dein Körper nicht mit X-beliebigen ins Bett zu gehen, weil er nämlich nicht will, und du hast ja keine Ahnung was du willst, in deinem wirren Kopf.

Als nächstes kann man sich von einem in seinem Ego Dauerverwundeten, also einem Egokriegsveteranen, dessen Eier nur aus heißer Luft zu bestehen scheinen, anhören, wie uninteressant man sei weil man so leicht zu haben sei.
(Bitte an dieser Stelle nur nicht entgegnen, dass man sich möglicherweise einfach nur mal auf die Schnelle, weil er ja ohnehin da war, die Zeit vertrieben hat. Also die halbe Stunde. Genommen hat was parat war. Das würde so ein Ego komplett ausbluten lassen.)
Wohlgemerkt, so uninteressant, dass man seit 5 Jahren immer wieder heimgesucht wird von besagtem Tier.
Und bei Ablehnung plötzlich vor einem kleinen verletzten Jungen steht, sich also quasi angebettelt fühlt. Dann nachgibt - aus Dummheit versteht sich - und als Kritik zu hören bekommt: er greife zwar zu ohne zu zögern, aber leicht zu haben sei sie schon!

Ja, äh, mal wieder Blutkreis geschlossen zwischen Hirn und Schwanz? WAS willst du nun also von ihr?
(Es sei angemerkt: FRAUEN wissen nie was sie eigentlich wollen.)
Gut also da hier dann doch Erklärungsbedarf herrscht, akuter sogar, entgegne ich, dass ich keine Durchdieblumeschlampe wäre, sondern eine Frau die vielmehr selektiv vorgeht (und hier schön langsam, dass auch alles ankommt): ICH bin ´leicht zu haben´, wenn ICH schnell etwas WILL. Nur dass hier ein bisschen die Dimensionen erschlossen werden, ja?
Und wenn ICH etwas SCHNELL will, dann nur, weil es um mich geht, nicht aber um den Mann (Ja, wirklich, tut mir leid für dich!)
Mit anderen Worten also, weil ich mir einfach nehme was zur Verfügung steht, und, entschuldige meine Realität aufzeigende Ehrlichkeit, ein Mann, steht IMMER zur Verfügung.
Ja und wenn ich eben WIRKLICHES Interesse habe, dann bin ich nicht ´leicht zu haben´, denn dann will ich ja etwas ANDERES. Das meine ich mit selektiv vorgehen. Und dann lasse ich die Sache schön im Eigensud schmoren, bis alles richtig schön gar und saftig und durcharomatisert ist. Und dann lasse ich es mir schmecken, dann ist die Sache nämlich richtig genießbar.
Ich wette das würde sich so mancher Stecher wünschen. Mal wieder so richtig gut zu schmausen. Genuss der in den Wahnsinn treibt. Tja das wird eben durch Konsum von möglichst Vielem, möglichst oft und möglichst schnell kaum gelingen.
Armer, unterernährter Mann. Aber driften wir hier nicht ab.

Gut, also nach meiner Erklärung, dass der so von mir Gelangweilte nun auch seinen Horizont etwas erweitern konnte, ist klar, dass sein Ego doch ein bisschen blutet. Wo gehobelt wird fallen eben Späne. Ich bin noch nicht fertig:

Erst einige Zeit später, da ich diese Anmaßungen nicht aus dem Kopf, oder eher aus dem Stolz schütteln konnte, erweiterte sich mein Horizont, ob der Grübelei.
Ein Mann steht immer zur Verfügung. So gut wie. Die meißten. (Für die trockene politische Korrektur) Also er sagt nicht nein, im Normalfall. Und was bitte, ist leichter zu haben, als ein Typ, der eh dabei ist? Einfach auf Freigabe gehen und der Mann legt los. Und auch meine Beobachtungen unter verwandten sowie befreundeten Stechern bestätigen: da wird genommen was kommt, was geht, was bleibt, was sich verirrt, was nur aus Versehen zur falschen Zeit am falschen Ort auftaucht. Gerade dass mich nicht der Ekel befällt, manchmal, ob der Wahl für die Entladung der im Kreis schwimmenden, sich die Haare raufenden Samen.
Alte Scheiße! Wirklich!
Männer ihr seid Nutten. (trockene politische Korrektur bitte selbst einfügen)

I learned from the best, I learned from you.



anais





Montag, 21. Oktober 2013

Anger

can´t get you any further.
And it ruins your skin.
So what to do with anger, when there is plenty?

Let it out.
And then stop when you have reached the bottom.

I guess you cannot just shove it aside.




Anais

Sonntag, 20. Oktober 2013

About an "Alpha Girl Perfectionist" - notes from a kindred spirit


aus "Some Girls" - von Jillian Lauren:

Von einer Frau, die in tiefster Selbstsuche, unter anderem Zeit in einem Harem in Brunei verbrachte - und ihre, mir ungewöhnlich vertrauten, Gedanken ...

"... they were that sure of who they were."
(about the nomadic tribes in Persia)

"I longed for a magic pill to soothe the restlessness that prickled constantly under my skin."

"Still I wondered if somewhere in my DNA I would find an explanation for my restlessness, if somewhere in my biology lay the arrow pointing me in the direction I was meant to go."

"I accused myself of being weak-willed, lazy, self-indulgent. The list of indictments goes on.
I was sure if I just tried hard enough, did enought yoga, chanted the Hare Krishna, read Freud and Jung and the Dalai Lama and Ram Dass, stopped eating chocolate, started working out more, and learned those fucking French tapes I had dragged along with me, I would heal. I was sure that if I could just scale this fortress I would reach a height with a sunny blue sky and fresh air. I would stand there and experience myself as redeemable rather than ruined. I had no idea what kind of animal I was facing."

"..., I was sure it was fixable if the world would just change faster, or if I would.
Part of this illusion was sustained by the fact that changing the scenery appeared to work."

"I told myself I had to get out of there soon - to do something real, to be free."


"I felt a sadness I couldn´t put my finger on."

"I wanted to find myself and at the same time I wanted to create myself. The two things converged in an unexpected way. (...) The great thing about a tattoo is that you have no room for the luxury of doubt. You have to stand behind your decisions."

"There she is, the girl I want to be, real and unashamed ..."

"But I needed to find the place my heart came from."

"With my tattoos, I serve as witness and documentarian to myself. (...) they were my battle scars."

" Two roads diverged, and I took the one that looked like freedom."

"I don´t want to live my whole life ... quitting everything I start."

"He told me that even when I did things poorly, I should do them without apology."

"I was desperately in search of SOMETHING ..."

" (...), if I didn´t always quit the minute things got hard."

"But I didn´t dance like that. And frankly I was sick of wishing that I did."




  aus "Pretty"



"(...) because really, what other power do I have? I have the power to make him think of me when he´s fucking his girlfriend."

" Pretty just is. Pretty is pretty and it can get you a few things. And it doesn´t last long so whatever the hell you can do with it while you have it, go ahead and do it. So that´s all I was doing. Just trying to use what I had to wring the last electrical charge out of a night that was fast slipping through my fingers while Aaron turned his face away."

" My love for Aaron was so acid it scraped my veins raw. (...) He was nobody´s easy anything."

"Aaron did love me. (...) Not so that it twisted him ugly and desperate."

" (...) so I settled for the next best thing and acted the wild one. Sometimes it was true."

" Maybe to see if I could make him really lose it. Maybe to measure how much he cared by how bad it could get."

" I might make him hurt for a heartbeat like I hurt for him all the time."






 

 Jillian Lauren