Freitag, 27. Februar 2015
Traumtagebuch: Kapitel 8: Wie noch nie
So habe ich noch nie in meinem Leben geträumt, und seither auch nicht mehr. Das Einschlafen war komisch, denn ich hatte wegen der gestörten vergangenen Nächte, dem schlechten Schlaf irgendwie bedenken, und mir ging beim wegschlafen durch den Kopf, dass ich mich entspannen muss, was ja nicht geht wenn ich mich zwinge, also war ich so zwischen loslassen, gewollt, und wirklich loslassen, und mich dazu zu bringen loszulassen, und wirklich loslassen, ganz eigenartige Zwischensituation. Das leitete mich direkt in den Traum über.
Ich war auch hier nicht so richtig im Traum drin wie sonst. Sonst verschwinde ich in meiner Traumwelt ganz und alles ist die Wahrheit. Ich weiß nicht, dass ich träume.
Diesmal wusste ich zwar auch nicht, dass ich träume, aber irgendwie konnte ich wenn auch mit Anstrengung alles selbst beeinflussen. Es war ziemlich magisch.
Leider weiß ich nichts mehr vom Anfang, hab zu lange mit aufschreiben gewartet, aber er war ziemlich lang der Traum. Ich weiß noch, ich gehe bei Nacht auf der Straße und ich soll in ein Gasthaus gehen in einer Gegend die ich kenne. Die Gegend existiert wirklich, und ich weiß, dieses besagte Gasthaus, das existiert nicht, da wo ich hingehen soll. Und ich wundere mich etwas, während ich unter gelbem Laternenschein, alles ist leer und dunkel, schwarz, auf der Straße dorthin gehe. Es ist ein Gebäude dort aber ich weiß, es gibt kein Gasthaus, nur denke ich mir: mal sehen.
Dann komme ich an und es ist ein Gasthaus, es wird irgendwie eines weil ich es dort haben will.
Und ich kann wirklich eintreten.
Es ist schön dort und sieht recht nach Wohlstand aus, gute Atmosphäre. Ich habe das Gefühl alles formt sich nach meinem Willen dort.
Ich frage nach einem Zimmer und ich werde hinaufgeschickt. Ich komme oben an und bin auch die ganze Zeit, wie schon im gesamten Traum so schrecklich neugierig weil ich ja alles mache.
Der Flur in dem ich stehe ist Kreisrund, und rund um mich sind die Zimmertüren, Nr. 4, Nr. 5., Nr. 7, Nr.12, ich soll in Zimmer 11. Ich bin etwas verzweifelt weil es 11 nicht gibt, aber die nächste Tür auf dessen Zahl ich schaue zeigt mir 22 und plötzlich ändert sie sich in 11, und dann wieder in 22 und dann in 33. Das ist jedenfalls meine Tür und ich schliesse auf, aber da ist eine Ziegelwand. Oder sowas, ich kann nicht rein. Ich mache die Tür wieder zu und bin etwas verzweifelt und denke mir dann: ich muss es ja nur glauben, dass ich da durch die Tür gehen kann, nur glauben, und das sage ich mir so vor und ich mache die Tür erneut auf und wende ziemlich viel mentale Kraft auf wie ich spüre und die Wand ist weg und ich kann irgendwie hineinkriechen, denn es is ein niedriges Schlupfloch.
Ich bin so gespannt wie es weitergeht, der Traum is eine einzige Challenge, aber da wache ich auf.
So hab ich noch nie geträumt und auch seither nicht mehr.
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Anais