Freitag, 27. Februar 2015

Traumtagebuch: Kapitel 9: The 'you made it' road



Ich gehe auf einem Gehweg entlang, die Sonne scheint, links von mir ist eine Baumallee neben dem Gehweg, und rechts von mir sind dichte, riesige, scheinbar ewig lange Büsche, Hecken, vollbesetzt mit tausenden gelben Blumen, große wunderschöne sonnengelbe Blumen, alles ist voll von ihnen, sie sind Orchideen oder Lilien oder Narzissen oder soetwas, eigentlich eine Phantasieblume. Ich liebe gelbe Blumen, und dass alles voll von ihnen ist.  Solange mein Auge den Gehweg vor mir sieht, solange erstreckt sich die Blumenhecke. Ich bin beschwingt und ziemlich verzückt von dieser Schönheit.
Wunderschönes vieles Gelb.
Mir geht durch den Kopf, dieser Weg heißt: du hast es geschafft Weg. Meine aber glaube ich, nicht mich selbst damit, es ist eher eine Erinnerung an jemanden.
Und am Ende der Hecke dann, geht der Weg steil bergab und ich schaue ziemlich hinunter auf eine Landschaft
und dort drehen sich zwei ziemlich mächtige Wirbelstürme und über ihnen ist der Himmel dunkel graublau, gewittrig, und ich bin ziemlich verwundert weil ich IMMER nur, AUSSCHLIESSLICH an einem einzigen Ort in meinen Träumen von Wirbelstürmen träume, und das is wenn ich im Traum in Ungarn bin bei meiner Oma im Haus
aber jetzt bin ich auf irgendeinem Weg, und äonenweit weg von Ungarn im Traum, und dennoch sind da zwei Wirbelstürme in naher Sichtweite, und ich denke mir:
lieber mal umdrehen und zurückgehen.
Und das tu ich auch und währenddessen schlägt das Wetter um und es zieht sich der Himmel zu und ich nehme nur noch Gewitterhimmel wahr und es rückt alles recht nah und wird ziemlich dunkel und ich gehe zurück in ein großes Gebäude, eine Art Kunstgebäude, also Kunstuni oder Künstlerlagerhallen oder Büros und sie müssen überall die Fenster dicht machen, es is ja alles aus viel Glas, viele Fensterflächen, wegen dem Sturm müssen sie alles zumachen und ich mache mir bisschen Sorgen, ob es auch nichts Wichtiges davonwehen wird und wir bunkern uns ein und ich bin nur ein kleines bisschen besorgt, vielleicht mehr gespannt.


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Anais